Kinderschutzkonzept

 

Zum Wohl unserer Kinder

 

 

Die Zeit mit den elektronischen Medien

auf ein Minimum beschränken!

 

Ein Schulkind braucht zur Regeneration

eine geregelte Schlafenszeit

(9 bis 11 Stunden).

 

 

Auszug aus dem Kinderschutzkonzept

 

Damit die Schule ein sicherer Ort ist, an dem die Schülerinnen und Schüler in angenehmer Atmosphäre lernen und ihre Fähigkeiten entfalten können, bedarf es bestimmter Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. Das Wohl der Kinder, ihre körperliche und psychische Unversehrtheit stehen im Fokus aller Überlegungen, die in unserem Kinderschutzkonzept verankert sind. Wesentliche Aspekte sind in unserer Hausordnung festgelegt:

 

o   Wir pflegen einen achtsamen Umgang mit allen am Schulleben beteiligten Personen.

 

o   Dabei bemühen wir uns um einen geschlechtersensiblen Sprachgebrauch und begegnen einander mit Respekt und Wohlwollen.

 

o   Wir sehen Diversität und kulturelle Vielfalt als Bereicherung für unseren Schulalltag und gehen wertschätzend miteinander um.

 

 

 

Jede Klasse erstellt am Beginn des Schuljahres Klassenregeln für ein respektvolles und achtsames Miteinander im Schulalltag. Darüber hinaus haben wir 10 verbindliche Regeln festgelegt, die für Schülerinnen und Schüler jeder Schulstufe gelten.

 

1. Ich gehe achtsam mit anderen um.

 

2. Ich löse meine Probleme friedlich und verletze niemanden mit Wörtern oder Taten.

 

3. Ich verwende eine freundliche Sprache. ("bitte", "danke", grüßen)

 

4. Ich sage Stopp!

 

5. Ich helfe den anderen.

 

6. Ich zeige auf, wenn ich etwas sagen möchte.

 

7. Ich passe im Unterricht gut auf und arbeite ruhig und konzentriert.

 

8. Ich gehe achtsam mit meinen Sachen und den Sachen anderer um.

 

9. Ich verhalte mich ruhig im Schulhaus.

 

10. Ich halte das WC sauber.

 

 

 

 

 

Bei der Erstellung des Kinderschutzkonzeptes war es uns ein Anliegen, möglichst alle am Schulleben beteiligten Personen einzubeziehen. Wir führten eine Eltern- und Schülerumfrage durch, um mögliche Risikofaktoren ausfindig zu machen und die Situation an unserem Schulstandort insgesamt besser einschätzen zu können.

 

Es nahmen 154 Schülerinnen und Schüler sowie 110 Eltern an der Umfrage teil. Die Umfrageergebnisse spiegeln unser gutes Schulklima wider. Weitgehend alle Eltern als auch Schülerinnen und Schüler bestätigen den freundlichen Umgang zwischen Lehrpersonen und Schülern. Ebenfalls sehr hoch sind die Zufriedenheitswerte bezüglich der Pausenatmosphäre. Der Vergleich der Ergebnisse zeigt, dass Eltern und Schüler in ihrer Einschätzung in den meisten Punkten weitgehend übereinstimmen.

 

 

 

Durch regelmäßige Workshops und Fortbildungen stellen wir sicher, dass das Thema Kinderschutz auch zukünftig ein fixer Bestandteil unseres pädagogischen Handelns darstellt. Wir sensibilisieren alle am Schulleben beteiligten Personen hinsichtlich folgender Aspekte:

 

 

 

Wir achten darauf, dass keine missbräuchlichen Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse entstehen.

 

Wir achten auf ein professionelles Verhältnis von Nähe und Distanz zu Schülerinnen und Schülern und zwischen Schülerinnen und Schülern“

 

Wir erklären erforderlichen Körperkontakt vorab und verdeutlichen den Zweck.

 

Wir achten darauf, Körperkontakt nicht gegen den Willen von Schülerinnen bzw. Schülern zu initiieren.

 

Wir setzen Konsequenzen in Fällen von Gewalt, Missbrauch, Mobbing und Diskriminierung.

 

 

 

Ein respektvolles und wertschätzendes Schulklima ist uns seit je her ein großes Anliegen. Bei Konflikten bzw. sozial- und / oder emotional auffälligem Schülerverhalten beziehen wir umgehend unsere Betreuungslehrerin (Frau Sitter) ein. Ihre Unterstützung umfasst dabei beratende Gespräche mit der zuständigen Lehrperson. Je nach Situation arbeitet sie in der Folge einmalig oder auch mittel- oder sogar längerfristig mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern.

 

Bei leichteren Formen von aggressivem Verhalten bieten wir „time-out-Möglichkeiten“ (Rückzugsmöglichkeiten in den Zwischenräumen); klärende Gespräche mit allen Betroffenen; friedliche und gewaltfreie Handlungsalternativen werden besprochen.

 

Bei Bedarf arbeiten wir darüber hinaus mit der Kinder- und Jugendhilfe zusammen.

 

Bei schweren Formen von gewalttätigem Schülerverhalten gehen wir wie folgt vor:

 

·         Lehrperson informiert die Schulleiterin

 

·         Kontaktaufnahme mit den Eltern der betroffenen Schüler durch Schulleiterin bzw. Klassenlehrer je nach Situation à Schüler müssen umgehend abgeholt werden

 

·         Schulleiterin entscheidet in Absprache mit der Lehrperson über einen Antrag auf Suspendierung

 

·         Lehrperson nimmt Kontakt mit der Betreuungslehrerin auf

 

·         Im Falle einer Suspendierung findet eine Helferkonferenz statt. (Diversitätsmanagerin, Betreuungslehrerin, Schulleiterin, betroffene Lehrpersonen und Eltern)

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Institutionen bieten weitere Informationen und Hilfe für Betroffene:

 

www.schulpsychologie.at – Psychologische Beratung für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte Telefonnummer 0800 211320

 

www.die-moewe.at – Kinderschutzzentren die möwe

 

www.gewaltinfo.at – Fachinformationen zu Gewaltthemen

 

www.kinderschuetzen.at – Österreichische Kinderschutzzentren

 

www.kija.at – Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs

 

www.rataufdraht.at – Beratung für Kinder und Jugendliche

 

www.familienberatung.gv.at – alle Familienberatungsstellen und viele Informationen rund um Aufwachsen, Erziehung und Gewalt

 

www.rainbows.at – für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, die von Trennung, Scheidung oder Verlusten betroffen sind

 

www.gewaltschutzzentrum.at – alle Gewaltschutzzentren (v. a. für Erwachsene bei häuslicher Gewalt) in Österreich

 

www.pb-fachstelle.at – Fachstelle für Prozessbegleitung für Kinder und Jugendliche